Dieses Kapitel behandelt Fragen zur Datensicherung
Der WHS hat eine gut funktionierende Datensicherung, die auf dem eingestellten Datensicherungszeitraum basiert. Dies erfordert, dass der Client zu dieser Zeit enweder selber aufwacht oder eingeschaltet wird. Sie haben dabei wenig bis gar keine Kontrolle wann die Sicherung im Sicherungszeitraum konkret stattfindet.
Manchmal möchten Sie eine Datensicherung ausserhalb des Sicherungszeitraums machen. Oder Sie haben eine Maschine mit lang laufender Sicherung, die Sie nicht während der Arbeitszeit sichern möchten. Oder das automatische Aufwachen aus dem Standby klappt nicht zuverlässig. Bisher mussten Sie in diesem Fällen die Sicherung manuell von Hand starten. Jetzt bietet ihnen Lights-Out die Möglichkeit ihre Maschine zu einem konfigurierbaren Zeitpunkt aufzuwecken und anschliessend eine automatische Sicherung durchzuführen.
Der WHS Connector stellt nach einer Datensicherung wieder den vorherigen Zustand her, d.h. wen der Client vorher im Standby war, wird dieser wieder in den Standby versetzt. War die Maschine jedoch bereits aktiv oder wurde über Wake-On-Lan geweckt, dann greift dieser Mechanismus nicht. Ebenso gibt es Maschinen, bei denen es nicht zuverlässig funktioniert.
Lights-Out bietet dafür eine Aktion nach der Datensicherung an, die immer ausgeführt wird und zusätzlich das Herunterfahren enthält. Probieren Sie diese Funktion wenn Sie an einem der oben beschriebenen Problem leiden. Sollte die Standardfunktion des WHS Connectors problemlos funktionieren brauchen Sie diese Funktion nicht zu aktivieren.
Die Serversicherung auf eine externe USB oder eSATA Festplatte kann von Lights-Out leider nicht automatisch erkannt werden. Um sicherzustellen, dass der Server während der Sicherung nicht in den Standby wechselt, deaktivieren Sie Lights-Out für 1-2 Stunden, je nach Datenmenge die Sie sichern müssen. Nach Ablauf der Zeit wird Lights-Out automatisch wieder aktiv. Alternativ können Sie nach Abschluss der Sicherung Lights-Out auch von Hand aktivieren.
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